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Arnulf Rainer

Kurzbiographie

1929 Geboren in Baden bei Wien
1940-44 Besuch der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt in Traiskirchen
1947 Bei einer Ausstellung im British Council, Klagenfurt entdeckt er die internationale zeitgenössische Kunst (Paul Nash, Francis Bacon, Henry Moore...). Die ersten Figuren- und Gesichterzeichnungen entstehen
1947-49 Besuch der Staatsgewerbeschule in Villach mit Matura
1948 Beschäftigung mit surrealistischen Revolutionstheorien, die seine Arbeiten stark beeinflussen
1949 Aufnahme an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien ( - verläßt diese wieder am selben Tag),
Aufnahme an der Akademie der bildenden Künste in Wien ( - verläßt auch diese nach drei Tagen)
1950 Begegnung mit Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha und Joseph Mikl.
Gründung der Hundsgruppe
1951 Bei der Eröffnung der einzigen Ausstellung der Hundsgruppe in Wien, Beschimpfung des Publikums.
Nach der Ausstellung Abkehr vom phantastischen Surrealismus. Es entsteht das Interesse für Mikrostrukturen und Formenzerstörung. Als Resumée der neu entwickelten Formauflösungen entsteht die Fotomappe “Perspektiven der Vernichtung”
1953 Begegnung mit Monsignore Otto Mauer
1954 Beginn der ersten Fotoposen
1955 Erste Einzelausstellung in der Galerie nächst St. Stephan in Wien
1959-64 Suche nach neuen Formen der monochromen Malerei: figurative Übermalungen
1968 Beginn der ersten Grimassenfotos im Fotoautomaten
1973 Entwicklung der gestischen Hand- und Fingermalerei
1976 Peter Kubelka dreht den Farbfilm “Arnulf Rainer: Körpersprache”
1978 Großer Österreichischer Staatspreis; Vertreter Österreichs bei der Biennale Venedig
1981 Rainer wird Professor an der Akademie für bildende Künste in Wien und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin
1982 Hiroshima-Zyklus: Serie von Zeichnungen auf Fotos der zerstörten Stadt. Diese Ausstellung wird in 17 europäischen Städten gezeigt
1984 Große Retrospektive im Musée National d’Art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris mit dem Titel “Morts et Sacrifices”
1989 Preis des International Center of Photography, New York
1993 Eröffnung des Arnulf Rainer Museums in New York
1995 Emeritierung auf eigenen Wunsch
2002 Die Pinakothek der Moderne in München widmet Rainer einen Raum, in dem seine Werke permanent gezeigt werden
2003 Rainer erhält den Rhenus-Kunstpreis für sein Gesamtwerk. Nach Baselitz und Polke ist er der dritte Künstler, der mit diesem Preis geehrt wird. Rainer beginnt zu fotografieren, zuerst um Vorlagen für seine Überarbeitungen zu haben, später werden sie dann nicht mehr übermalt, und sind eigenständige Arbeiten
2004 Ehrendoktortitel der katholischen Fakultät der Universität Münster
2006 Ehrendoktorat der Theologie von der Kath.-Theol. Privatuniversität Linz
Rainer erhält als erster nicht spanischer Künstler den Aragón-Goya Preis für sein Lebenswerk und seine künstlerische Verwandtschaft zu Francisco de Goya
2009 Eröffnung des Arnulf Rainer Museums im Frauenbad in Baden bei Wien

Arnulf Rainer lebt in Wien, Oberösterreich, Bayern und seit Dezember 1996 auch auf Teneriffa.

Unzählige Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland

 

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